Institut für Immunologie und Biotechnologie

Ausbildung

"Grundlagen der Immunologie" wurde im Jahre 1991 erstmals als separate Vorlesung für Medizin- und Biologiestudenten gehalten. Seitdem beinhaltet der Studienplan für das Fach 28 Vorlesungen und 14 zweistündige Laborpraxiseinheiten in einem Semester. Das Fach umfasst die wichtigsten Kenntnisse über die Grundlagen der molekularen und zellulären Elemente des Immunsystems, die wichtigsten Faktoren zur Regulierung der physiologischen Immunantwort und über einige der wichtigsten immunpathologischen Phänomene.

 Auch für Pharmaziestudenten findet eine verkürzte Form der „Grundlagen der Immunologie“  statt, ebenso wie ein eigener Kurs für Biologielehrer (28 Stunden in einem Semester). Die Prüfungen sind als schriftliche multiple-choice-Tests gestaltet. Seit 2001 wird auch „Biotechnologie“ als neues Fach für Biologen in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Naturwissenschaften unterrichtet. An den Lehrplänen für „Pharmazeutische Biotechnologie“ und „Medizinische Biotechnologie“ wird gerade gearbeitet.  

 Vom Lehrjahr 2004/2005 an wird ein neues auf “credit”-Punkten basierendes Lehrsystem eingeführt, bei dem die Studenten keinem fixen Stundenplan zu folgen haben. Erstmals waren die Kursen Immunpathlogie und Immunologische Methoden eingefügt, dann in 2005 Medizinische Biotechnologie und in 2007 Allergologie.

 Das PhD Programm des Instituts war – als Unterprogramm der Immunologiegruppe - eine der ersten postgradualen Studienmöglichkeiten im Lande, das indossiert wurde. Das Ausbildungsprogramm beinhaltet theoretische und methodologische Lehrveranstaltungen. Der theoretische Teil umfasst den Bereich der gängigen molekularen und zellulären Immunbiologe, während der methodologische Teil zusammen mit einem Laborpraxisteil, bei der Laborhandfertigkeiten ausgeweitet und geübt werden, einen Einblick in aktuelle Immuntechniken für junge Wissenschaftler gibt. Im Laufe des letzten Jahrzehnts interessierten sich mehrere PhD-Studenten anderer Doktoratsprogramme sowohl für die theoretischen als auch für die methodologischen Kurse. Die erfahreneren Wissenschaftler des Instituts nehmen außerdem regelmäßig als geladene Vortragende in verschiedenen weiterführenden Seminaren und Kursen zu Themen wie „Klinischer Immunologie“ und „Immunbiologie“, die von anderen Institutionen im ganzen Land organisiert werden, teil.