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Themen des WSZs

In unserer globalisierten Welt ist das interkulturelle Umfeld eine alltägliche Erscheinung, somit rückt das interkulturelle Wissen als Schlüsselfähigkeit immer mehr in den Vordergrund. Ein möglicher Erwerbsweg dieser Kompetenz bedeutet die immer wichtigere internationale Studentenmobilität. Während des Studiums im internationalen universitären Umfeld können durch interkulturelle Verbindungen und Kooperationen die Möglichkeit der Partizipation und dadurch die Stärkung gesellschaftlichen Kapitals beobachtet werden. Durch die extracurriculären Programmen kann die Entwicklung der brückenbauenden gesellschaftlichen Kooperationen besonders stark gefördert werden. Die kommunikative Partizipationsabsicht der Bemühung auf die Problemlösung. d.h.  die Chancenmöglichkeit eines optimal(er)en Zustands kann auf die Nutzung interkultureller Kompetenzen motivierend auswirken. Im Fokus der Untersuchungen steht die extracurriculäre und indirekte Entwicklung interkultureller Kompetenzen der Medizinstudierenden im multikulturellen Universitätsumfeld. Zur Untersuchung der interkulturellen Wirkung des multikulturellen Universitätsumfeldes werden und/oder quantitative sowie qualitative Forschungsmethoden (Fragebögen, Interviews) verwendet.

Der Fachärztemangel in bestimmten medizinischen Fachgebieten und vor allem in ländlichen Regionen stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Aus diesem Grund ist es wichtig zu erforschen, welche Motivationen hinter den Fachrichtungsentscheidungen der Studierenden zu finden sind. Der Fokus unserer internationalen Forschungsgruppe bringt mittels multizentrischen Querschnittstudien wichtige Informationen über die Motivationsgründe zur Wahl von Fachrichtungs- und Wohnortspräferenzen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass u.a. das optimale Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben den zukünftigen Medizinern ein relevanter Aspekt für Facharztentscheidungen ist. Somit wäre es bei den Maßnahmen zur Verhinderung des fortschreitenden strukturellen Ärztemangels besonders wichtig, auf die Motivationsgründe der (werdenden) Mediziner zu achten. Dies gilt auch für die Entwicklungstendenzen der einzelnen Fachgebiete, mit besonderem Fokus auf Fachrichtungen mit Nachwuchsproblemen, wie zum Beispiel Allgemeinmedizin in ländlichen Regionen.