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Themen des WSZs

Die Angiographie wird häufig zur Beurteilung des Schweregrads von Koronarläsionen eingesetzt. Trotz seiner Verbreitung und seiner umfangreichen klinischen Erfahrung mit seiner Verwendung sind viele Einschränkungen der angiographischen Studien bekannt. Die ischämische Bedeutung von Stenosen kann häufig nur durch direkte, invasive intrakoronare Druckmessung (FFR) geklärt werden. Dies ermöglicht eine genauere Identifizierung der Kulpritläsion und erlaubt Vermeidung die unnötige Angioplastie einer hämodynamisch unbedeutenden Stenose. Eine 3D-Rekonstruktion mit digitaler Angiographie kann dabei helfen, den Grad der Verengung zu bestimmen. In diesen Modellen können virtuelle FFR-Werte durch Simulation von Durchfluss- und Druckwerten ermittelt werden. Ziel der Studie ist es, FFR-Messung mittels Koronarangiographie zu modellieren und die Ergebnisse zu vergleichen.

Das akute Koronarsyndrom (ACS) weltweit ist der dritthäufigste Todesfall bei Menschen über 65 Jahren. In Europa ist jede sechste männliche und siebte weibliche Todesursache ein Myokardinfarkt. Während in den letzten 10 Jahren die Häufigkeit von ST-Hebungsinfarkten um 30% zurückgegangen ist und die Häufigkeit von nincht ST-Hebungsinfarkten (NSTEMI) deutlich zugenommen hat.
PCI hat sich als ein zuverlässiges semi-invasives Verfahren für diese Störungen erwiesen, aber hohes Alter und seine oft damit verbundenen Komorbiditäten können seinen Nutzen einschränken. Frühere Studien zeigten niedrigere Erfolgsraten und die häufigen Komplikationen nach Eingriffen bei älteren Menschen. Die statistische Methode der Meta-Analyse ist geeignet, die veröffentlichten Studien in dem Fach zusammenzufassen, was auch eine Analyse der erhaltenen Beweise und Ergebnisse erlaubt.

Der Begriff der pulmonalen Hypertonie umfasst insgesamt eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die als Gemeinsamkeit eine hämodynamische Veränderung (Druck- bzw. Widerstandserhöhung) in der pulmonalen Strombahn aufweisen. Bis auf eine Druckerhöhung im kleinen Kreislauf haben diese Erkrankungen aber oft nicht viel gemeinsam, denn sie entsteht häufig durch verschiedene Auslöser. Eine exakte diagnostische Zuordnung der pulmonalen Hypertonie ist deshalb unerlässlich, nicht zuletzt aus therapeutischen und prognostischen Gründen, sondern weil es für einige Formen der pulmonalen Hypertonie wirksame Therapieoptionen gibt, die bei anderen Formen wirkungslos sind beziehungsweise nachteilig sein können.

Bei der Behandlung des akuten Myokardinfarkts hat die interventionelle Revaskularisierung durch koronare Intervention eine herausragende Bedeutung erlangt. Ein nationales Netzwerk von Katheterlabors wurde eingerichtet, um eine frühzeitige Revaskularisierung zu ermöglichen. Die klinischen Merkmale von Patienten, die wegen eines Herzinfarkts behandelt werden, werden im ungarischen Myokardinfarktregister erfasst. Unser Ziel ist es, klinische Beobachtungsstudien unter Verwendung von Registerdaten durchzuführen, um Faktoren zu ermitteln, die die Prognose von Myokardinfarktpatienten beeinflussen.