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Themen des WSZs


Von zahlreichen Erkrankungen bei denen das Zentralnervensystem betroffen ist, (Depression, Anorexia nervosa, Panikerkrankungen usw.), wissen wir, dass sie in manchen Lebensalter öfter vorkommen. Die im Zentralnervensystem exprimierten Neurotrensmitter haben wichtige Rolle bei diesen Erkreankungen, die seit längerer Zeit studiert wird. Trotzdem, es ist wenig bekannt, ob die altersbedingte Änderungen in der Neuropeptidexpression  mit der Akkumulation der Fälle in manchen Altersgruppen in Zusammenhang stehen könnte. 

Zweiter Themenleiter: Dr. KOVÁCS, László Ákos

Mit dem Alter ändert sich Anpassungsfähigkeit zum Stress. Durch Färbungen der Aktivationsmarker kann die Aktivität der Nervenzellen in hitologiscdhen Präparate visualisiert und untersucht  werden. Der Ziel in diesem Projekt ist, dass die Aktivitätänderunden der unterschiedlichen Gehirnarealen beschrieben werden, um zu verstähen wie sie zu den altersbedingten  Änderungen der Stressreaktion beitragen.

Im Jahr 2007 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Schichtarbeit als "wahrscheinlich krebserregend" deklariert. Unter anderem wurden UVB-Bestrahlung und Blei-Exposition in der Kategorie der Umweltfaktoren aufgelistet. Eine Studie aus dem Jahr 2009 schätzt, dass Schichtarbeit die Gesundheit und den Lebensstil von 20% der Weltbevölkerung beeinflusst. Die 24-Stunden biologische Uhr (zirkadiane Uhr) von Schichtarbeitern ist nicht mehr fähig ihre zellulären Funktionen an die sich ständig verändernden Umweltbedingungen anzupassen.  Da ca. 90% unserer Gene in einem regelmäßigen Tagesrhythmus aktiviert sind (u.a. auch die Kontrollgene des Zellzyklus) werden bei einer Störung der Uhr-Mechanismen unsere Zellen anfälliger für die Entstehung von Krebs. Es wurde vor kurzem nachgewiesen, dass die molekulare Uhr in vielen Tumortypen nicht ordnungsgemäß auf Gewebsebene arbeitet. Daher kann die Identifizierung, der für die Synchronisation der Zelluhren verantwortlichen Mechanismen, zu neuen Ansätzen in der Prävention oder der Behandlung von verschiedenen bösartigen Tumoren führen.

Der prä- und perinataler Zeitraum ist ein kritischer Punkt in der Ontogenese, in welchem eine Menge schädliche Faktoren die Entwicklung vom Foetus (bzw. den Neugeborenen) beeinflussen können. Von diesen Faktoren hat unser Forschungsteam die zwei häufigsten Schädiger, das Rauchen während der Schwangerschaft, und den prenatalen Stress unter die Lupe genommen. In unseren Experimenten führen wir in den ersten 3 Lebenswochen komplexe, die physikalische und neurologische Entwicklung betreffenden Untersuchungen auf neugeborenen Ratten aus.

Genotypisierung, Erkennung der mRNA-Expression von Hormon-Rezeptor-Spleißvarianten mit semiquantitative RT-PCR-Methode, Neuropeptid mRNA-Expression Assays mit quantitativer real-time PCR-Verfahren (RT-qPCR). Das Ziel dieses Themas ist, einen Überblick und auch Bildung zu geben über die PCR-basierte Methoden, die wir in dem Anatomischen Institut verwenden. Die Studenten können die erworbenen Fähigkeiten in anderen Forschungsthemen später verwenden (z. B. in klinisch orientierte Forschungsthemen,  Verarbeitung Patienten-Biopsien).

Zweiter Themenleiter: Dr. FÜLÖP, Balázs Dániel

 Das Ziel dieses Projekts ist die Analyse von Zusammenhängen zwischen Anatomie und anderen, in ihrem Grenzbereich stehenden Wissenschaften, mit besonderer Rücksicht auf Verwendungsmöglichkeiten modernster Technik. Ein weiteres Ziel ist die Umsetzung innovativer Ideensowohl in die Ausbildung als auch in die Forschung.

Wir leben in einer "24-Stunden Gesellschaft", mit Flügen durch mehrere Zeitzonen, Schichtarbeit oder Nachtdienst, die Teil des normalen Lebens für viele Menschen geworden sind. Diese Arten von regelmäßigen Störungen unseres Alltaglebens sind zunehmend mit Krankheiten des modernen Lebens wie z. B. Diabetes, Fettleibigkeit, Krebs und Depression verbunden. Jede Zelle unseres Körpers besitzt eine molekulare Uhr um die verschiedenen Arten täglicher Aktivitäten genau zu koordinieren, so wie wir im täglichen Leben eine Armbanduhr verwenden. Durch das Verständnis dieser grundlegenden zellulären Mechanismen können wir neue Erkenntnisse über den Einfluss zellulärer Rhythmen auf Krankheit und Gesundheit gewinnen.

Zweiter Themenleiter: Dr. GASZNER, Tamás

Die Symptome der Depression werden von genitischen Faktoren, von epigenetischen Änderungen und von erworbenen Stressfaktoren verursacht. Die genetisch modifizierte PACAP knockout Maus zeigt Symptome die auf Depression hinweisen. Epigenetische Faktoren werden von maternale Deprivation hervorgerufen, und kronischer Stress in erwachsene Mäuse soll die Symptome der Depression induzieren. Zur Validierung des Models werden Benehmenuntersuchungen, Homonkonzentrationmessungen, sowie die Expression von Neuromodualtoren und Neurotransmitter im Gehirn gemessen.

Zweiter Themenleiter: Dr. LÁSZLÓ, Eszter

PACAP ist ein Neuropeptid, das über neuroprotektive und cytoprotektive Effekte verfügt. Seine protektiven Effekte wurden in verschiedenen peripheren Organen bewiesen.  Auf Grund von Studien und der Ergebnisse unseres Teams ist es bekannt, dass das PACAP in unterschiedlichen Nierenschädigungen protektiv ist. Die Ischämie-Reperfusions-Schädigung der Nieren kann unter anderem während der Nierentransplantation und verschiedener chirurgischen Eingriffe entstehen. Das Ziel unserer Forschung ist die Untersuchung der Funktion des endogenen und exogenen PACAP in der Niere während Ischämie-Reperfusion.

Die Retinopathie der Frühgeborenen ist ein Krankheitsbild, welches schwerwiegende Folgen auf das Sehen der Frühgeborenen haben kann, und welches potenziell zur Blindheit führt. Die wichtigsten etiologischen Faktoren sind Frühgeburt und Beatmung durch Maschinen, aber die Literatur erwähnt noch weitere beinflussende Faktoren, wie Hyperglycaemie und Insulintherapie. In unseren Experimenten modellieren wir diese pathophysiologischen Ereignisse in neugeborenen Ratten, führen hystologische Verarbeitungen aus, und untersuchen die retinoprotektiven Auswirkungen von PACAP.

Das Neuropetid Urocortin1gehört zu der Familie des corticotrophin releasing factor. Seine wichtigste Expressionsregion ist der Edinger-Westphal Kern. Die Aktivität und deren Änderungen dieser Neurone haben wir in zahlreichen Stressmodelle studiert. Der Ziel in diesem Thema ist, dass wir die Funtion des Kerns tiefer kennenlerne, durch Untersuchung weiterer Stressmodelle und durch Untersuchung der Verbindungen des Kerns. 

Zweiter Themenleiter: Dr. OPPER, Balázs

PACAP (pituitary adenylate-cyclase activating polypeptide) ist ein über protective Wirkungen verfügendes Neuropeptid. Diese Wirkungen wurden in verschiedenen Organan bewiesen. Das Ziel unserer Forschung ist die Untersuchung der Wirkungen von PACAP auf Darmzellen in vitro. In unseren Experimenten wird die Wirkung von PACAP in unterschiedlichen in vitro Modellen untersucht.

1. Erforschung der Wirkung von dem endogenen Pituitären-Adenylatzyklase-aktivierenden-Polypeptid (PACAP) auf die Zahnentwicklung in wilden und in PACAP-defizienten Mäusen mit Hilfe morphometrischer, struktureller, immunhistochemischer Methoden und Untersuchung der Bruchfestigkeit/ des Bruchwiderstandes der Zähne. In unseren Experimenten benutzen wir 7 Tage alte und einjährige (erwachsene) Mäuse.
2. Die Untersuchung der Rolle von PACAP in unterschiedlichen pathologischen Prozessen des Zahnmarks/der Pulpa ( Pulpitis, Gangrän) mit Hilfe menschlicher Pulpaproben und Messung der PACAP38-artigen Immunreaktivität (PACAP38-LI).