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Die Zusammenarbeit von Ingenieuren und Ärzten läuft fort

14 Juli 2020

Während der Covid-19 Epidemie wurde die einjährige Phase des Themabereich Exzellenz Programms an der Universität von Pécs abgeschlossen, in deren Rahmen Technische Fachmänner und Fachleute im Gesundheitswesen gemeinsam an Entwicklungen zur Bekämpfung der Epidemie arbeiteten und versuchten die Lebensqualität und Heilungschancen der Patienten zu verbessern.

Sie haben eine 3D-gedruckte Prothese erstellt, die mit Hilfe der künstlicheren Intelligenz unterrichtet und an den Patienten angepasst werden kann. Eine medizinische Software wurde entwickelt und sie befassten sich auch mit der Herstellung künstlichen Gewebes (Bioprinting). Damit können Krankheiten modelliert, toxikologische Studien im Zusammenhang mit der Arzneimittelforschung durchgeführt oder sogar Knochen- und Knorpelprothesen hergestellt werden.

Dr. Gabriella Medvegy, Professorin und Dekanin der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik der Universität Pécs, berichtete computerworld.hu über die Zukunft von Forschung und Entwicklung sowie über das Masterstudium. Wie sie sagte, erhielt die Universität Pécs im Rahmen des einjährigen Themabereich Exzellenz Programms, das 2019 gestartet wurde, staatliche Unterstützung, um wissenschaftliche, Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsmöglichkeiten im Bereich der biomedizinischen Technik zu erkunden. An der Arbeit nahmen hauptsächlich Forscher der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik und der Medizinischen Fakultät teil, aber auch Vertreter der Fakultät für Pharmazie, der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und des Klinischen Zentrums waren an den Projekten beteiligt. 15 Forschungsgruppen arbeiteten im Programm.

Dr. Gabriella Medvegy erwähnte auch, dass sie im Rahmen des Themabereich Exzellenz Programms die Möglichkeit hatten, sich für die nächsten zwei Jahre erneut zu bewerben, und dass sie ihre Bewerbung bereits Anfang Juli eingereicht haben. Ihr Ziel ist es, dass die Forschungsgruppen nicht in einem begrenzten, einseitigen Fokus arbeiten, sondern auch die Perspektiven anderer kennenlernen und dass mehr Ingenieure und Ärzte zusammenarbeiten. Es ist bereits ersichtlich, dass es Projekte gibt, in denen sie die begonnene Arbeit auch außerhalb des Themabereich Exzellenz Programms fortsetzen können.

Im Interview wird auch erwähnt, dass dem ungarischen Akkreditierungsausschuss vor kurzem ein Antrag auf Akkreditierung des Masterstudiengangs Medizintechnik gestellt wurde, um die Marktbedürfnisse zu berücksichtigen. Sie hoffen, dass ihre Initiative unterstützt wird, und können 2021 als zweite Institution nach der Budapester Universität für Technologie und Wirtschaft ein Masterstudium in Biomedizintechnik in Ungarn beginnen.

Der zunächst englischsprachige Kurs wird von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik veranstaltet, aber die Medizinischen Fakultät wird daran auch beteiligt. Biomedizinische Technik wird voraussichtlich großes internationales Interesse erregen.

QUELLE:

weborvos.hu