Aufstieg intelligenter Technologien im Gesundheitswesen

6 Januar 2022

Das Projekt „Einrichtung des Zentrums für Gesundheitsdatenanalyse, Datennutzung und Entwicklung von Intelligenten Geräten und Technologien an der Universität Pécs“ (Kompetenzzentrum), das 2020 begann und im Dezember 2022 beendet wird, wird mit knapp 2 Milliarden Forint nicht rückzahlbare EU-Unterstützung umgesetzt. Die Universität Pécs, die 4iG oAG. und Bay Zoltán Angewandte Forschung Gemeinnütziger GmbH. arbeiten an einem international neuen Softwarepaket für die Bioinformatik-Analyse, und an einer robotergestützten Pflegemöglichkeit.

Bei klinischen Studien entstehen riesige Datenmengen, deren Behandlung und Strukturierung nicht einfach ist. Das Erweiterung intelligenter Technologien im Gesundheitswesen bietet eine Lösung für dieses Problem, da mit modernen Werkzeugen Daten über den Gesundheitszustand von Einzelpersonen effizient gesammelt werden können. Sobald die Daten mit fortschrittlichen Analyselösungen verarbeitet werden, können sie Patienten und medizinischem Fachpersonal gezieltes Feedback geben. Es führt auch zu einer Transformation der medizinischen Praxis und unterstützt die personalisierte Medizin. Aufgrund der ständig steigenden Kosten des Gesundheitswesens und der begrenzten Ressourcen der Industrie wird zunehmend Wert auf die Digitalisierung des Gesundheitswesens und die Nutzung neuer Datenverarbeitungstechnologien gelegt, weiterhin wird durch die Entwicklung der molekularen Medizin verstärkt.

„Wir wollen ein Kompetenzzentrum schaffen, das gemeinsam mit industriellen Akteuren innovative Methoden der Datenerhebung, Informationsverarbeitung und -analyse entwickelt und diese zur Entwicklung neuer Gesundheitstechnologien und -dienstleistungen nutzt“, sagt Professor Dr. Attila Miseta, Rektor der Universität Pécs.

„Das andere Ziel des Projekts ist es, datenbasierte Gesundheitsdienste zu entwickeln, mit denen die Gesundheitsversorgung effizienter organisiert werden kann, Universitäten und Gesundheitsdienstleister in der Nähe entlastet und Ressourcen freigesetzt werden können“, sagt Dr. István Wittmann, Fachleiter des Projekts, Leiter des Kompetenzzentrums der Universität Pécs. Der Professor sagte auch, dass das Kompetenzzentrum ein digitales Gesundheitsökosystem mit hochwertigen, validen Gesundheitsdaten für Gesundheitstechnologie und Entwicklungen von Intelligenten Geräten schaffen möchte. Dazu sollen in enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern Kompetenzen aufgebaut werden, um die Entwicklung von Gesundheitstechnologien in den verschiedenen Phasen der F&E&I mit entsprechenden Gesundheitsdaten und darauf aufbauenden Analyselösungen zu unterstützen.

Ein weiteres Ziel der Entwicklung ist es, grenzüberschreitende Kooperationen zu schaffen und sich so in internationale Forschungsnetzwerke einzubringen. Langfristiges Ziel ist es, ein marktbasiertes, sich selbst tragendes Forschungsnetzwerk aufzubauen und zu betreiben.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Széchenyi2020 mit Unterstützung der Europäischen Union durchgeführt.

Quelle:

PTE

FOTO:

Szabolcs Csortos/UnivPécs