Daten
Offizielle Daten in der Fachveröffentlichung für das folgende akademische Jahr: 2026-2027
Lehrbeauftragte/r
-
Sarlósné Varjú Cecília
Universitätsprofessorin,
Lehrstuhl für Medizinische Rehabilitation und Physikalische Medizin -
Semesterwochenstunden
Vorlesungen: 14
Praktika: 0
Seminare: 0
Insgesamt: 14
Fachangaben
- Kode des Kurses: ÚJ_ODA-OHA_26-T
- 1 kredit
- Allgemeine Humanmedizin
- Basis modul
- sommersemester
keine
Zahl der Kursteilnehmer für den Kurs:
min. 1 – max. 999
Thematik
Allgemeine Beschreibung (Thematik / Zusammenfassung)
Die Lehrveranstaltung Grundlagen der Rehabilitationsmedizin hat zum Ziel, einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten und die Bedeutung der rehabilitativen Versorgung in der klinischen Praxis zu vermitteln.
Rehabilitation ist eine funktionsorientierte, strukturierte Tätigkeit, deren Schwerpunkt auf der möglichst weitgehenden Wiederherstellung bzw. – falls erforderlich – dem Ersatz verlorener Funktionen liegt. Die Lehrveranstaltung stellt den Rehabilitationsprozess nach der Akutversorgung bei polytraumatisierten Patientinnen und Patienten, bei erworbenen Hirnschädigungen, Rückenmarkverletzungen, nach Schlaganfall sowie bei weiteren posttraumatischen Zuständen dar. Darüber hinaus werden die Grundprinzipien und die Praxis der komplexen Habilitation im Kindesalter vermittelt.
Besonderer Schwerpunkt liegt auf spezifischen Bereichen der Rehabilitationsmedizin, wie der kardiologischen, pulmonologischen, psychiatrischen und suchtmedizinischen Rehabilitation. Ist eine vollständige funktionelle Wiederherstellung nicht möglich, besteht das Ziel der Rehabilitation in der Stärkung vorhandener Fähigkeiten sowie in der Anwendung kompensatorischer Strategien, wodurch die Selbstständigkeit und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten wesentlich verbessert werden können.
Die Lehrveranstaltung hebt die Bedeutung der multiprofessionellen Teamarbeit hervor und stellt die koordinierte Zusammenarbeit von Rehabilitationsmedizinerinnen und -medizinern, Physiotherapeutinnen und -therapeuten, Psychologinnen und Psychologen, Logopädinnen und Logopäden, Rehabilitationspflegekräften, Kunsttherapeutinnen und -therapeuten sowie Sozialarbeiterinnen und -arbeitern dar.
Ziel ist es einerseits, eine rehabilitative Denkweise zu entwickeln, die in allen Bereichen der ärztlichen Tätigkeit anwendbar ist, andererseits zur Entlastung der personellen Ressourcenprobleme in der rehabilitativen Versorgung beizutragen, indem die Bedeutung und der besondere Wert dieses Fachgebiets vermittelt werden.
Vorlesungen
- 1. Rehabilitation nach Stroke - Geider-Kovács Noémi
- 2. Rehabilitation nach schweren Rückenmarksverletzungen - Cserháti Péter
- 3. Habilitation von Kindern - Aszmann Mária
- 4. Rehabilitation nach Amputation - Sarlósné Varjú Cecília
- 5. Rehabilitation nach Herzinfarkt - Czopf László József
- 6. Rehabilitation mit Robotertechnologie - Geider-Kovács Noémi
- 7. Rehabilitation nach Stroke - Geider-Kovács Noémi
- 8. Rehabilitation nach schweren Rückenmarksverletzungen - Cserháti Péter
- 9. Habilitation von Kindern - Aszmann Mária
- 10. Rehabilitation nach Amputation - Sarlósné Varjú Cecília
- 11. Rehabilitation nach Herzinfarkt - Czopf László József
- 12. Rehabilitation mit Robotertechnologie - Geider-Kovács Noémi
- 13.
Versorgung und Rehabilitation bei Gefäßerkrankungen und nach Extremitätenamputation.
- Péley Iván - 14.
Rolle der Rehabilitation bei der Verbesserung der Lebensqualität und der sozialen Reintegration.
- Péley Iván
Praktika
Seminare
Materialien zum Aneignen des Lehrstoffes
Obligatorische Literatur
Rehabilitation: Vom Antrag bis zur Nachsorge – für Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten und andere Gesundheitsberufe (Springer Reference Medizin)
Von Bundesarbeitsge f. Reha. (BAR)
Vom Institut veröffentlichter Lehrstoff
Zu den Vorlesungsthemen stehen eigene Lehrmaterialien im POTEpédia-System zur Verfügung.
Skript
Zu den Vorlesungsthemen stehen eigene Lehrmaterialien im POTEpédia-System zur Verfügung.
Empfohlene Literatur
Rehabilitation: Vom Antrag bis zur Nachsorge – für Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten und andere Gesundheitsberufe (Springer Reference Medizin)
Von Bundesarbeitsge f. Reha. (BAR)
Voraussetzung zum Absolvieren des Semesters
Am Ende der Lehrveranstaltung ist eine schriftliche Testprüfung (Multiple-Choice-Test) vorgesehen.
Semesteranforderungen
Keine weiteren Voraussetzungen über die Anwesenheitspflicht hinaus.
Möglichkeiten zur Nachholung der Fehlzeiten
Die Form der Nachholung wird nach Ermessen der/des Lehrveranstaltungsverantwortlichen festgelegt.
Prüfungsfragen
1. Begriff, Ziele und Stellung der Rehabilitationsmedizin im Gesundheitssystem.
2. Grundlagen des funktionellen Ansatzes: Begriffe Schädigung (Impairment), Aktivitätsbeeinträchtigung und Teilhabeeinschränkung sowie deren klinische Bedeutung.
3. Der Prozess der komplexen Rehabilitation nach der Akutversorgung.
4. Zusammensetzung, Kompetenzen und Bedeutung der Zusammenarbeit im multiprofessionellen Rehabilitationsteam.
5. Grundprinzipien und wesentliche Aspekte der Rehabilitation polytraumatisierter Patientinnen und Patienten.
6. Rehabilitation nach Schlaganfall: Ziele, Methoden und prognostische Faktoren.
7. Besonderheiten der Rehabilitation bei erworbener Hirnschädigung.
8. Komplexe Rehabilitation bei Rückenmarkverletzung.
9. Indikationen, Phasen und Hauptbestandteile der kardiologischen Rehabilitation.
10. Grundprinzipien und Anwendungsbereiche der pulmonologischen Rehabilitation.
11. Besonderheiten der psychiatrischen und suchtmedizinischen Rehabilitation.
12. Grundprinzipien der komplexen Habilitation im Kindesalter.
13. Versorgung und Rehabilitation bei Gefäßerkrankungen und nach Extremitätenamputation.
14. Rolle der Rehabilitation bei der Verbesserung der Lebensqualität und der sozialen Reintegration.