Notfall an der Couch - Umgang mit Notfällen im hausärztlichen Bereitschaftsdienst

Daten

Offizielle Daten in der Fachveröffentlichung für das folgende akademische Jahr: 2025-2026

Lehrbeauftragte/r

  • Várnai Réka

    Außerordentliche Professorin,
    Institut für Grundversorgung

Semesterwochenstunden

Vorlesungen: 2

Praktika: 0

Seminare: 10

Insgesamt: 12

Fachangaben

  • Kode des Kurses: ODF-HEE-T
  • 1 kredit
  • Allgemeine Humanmedizin
  • Wahlfach modul
  • spring
Voraussetzungen:

ODK-KAR-T finished , ODK-SE1-T finished

Zahl der Kursteilnehmer für den Kurs:

min. 5 – max. 14

Thematik

Der Hausarzt kann Patienten, die eine Notfallversorgung benötigen, jederzeit während ihrer täglichen Arbeit oder während einem Bereitschaftsdienst treffen. Als erster Anlaufstelle ist die Rolle des Hausarztes entscheidend bei der Erkennung, Versorgung und möglichen Differenzialdiagnose von Notfallsituationen. Während des Kurses lernen die Studierenden die Basisdiagnostik und – Therapie des Hausarztes und die im Notfall erwarteten Kompetenzen kennen. Durch die Fallbesprechungen erhalten die Studierenden einen Einblick in die Herausforderungen von Notfällen in der Allgemeinmedizin, zu denen gehört die Gesundheitsversorgung an einem atypischen Ort (z. B. in der Wohnung eines Patienten, im öffentlichen Raum, im Auto, im Büro); Umgang mit dem Gefühl der Unsicherheit, das durch unabhängige Entscheidungsfindung verursacht wird (z. B. Mangel an Laboruntersuchung, radiologische Untersuchung, telefonische Beratung); Einschätzung der sozialen / psychischen Situation der Patienten und Kommunikation mit Familienmitgliedern. Ziel der Fallbesprechung ist es, eine Entscheidungssituation für Medizinstudierende zu schaffen und darin zu üben. Der Hauptvorteil des Kurses ist die Möglichkeit, ein situatives Praktikum mit Hilfe einer Assistenz oder selbstständig zu absolvieren. Der Kurs kann in Blöcken absolviert werden, der zweite Tag findet in MediSkillsLab statt.

Vorlesungen

  • 1.

    Der medizinische Notfall. Rolle der standardisierten Anamneseerhebung und Untersuchung. Entscheidungshilfesysteme.

    - Várnai Réka
  • 2.

    Bereitschaftstasche: Basisdiagnostik und – Therapie. Wissenscheck.

     

    - Várnai Réka

Praktika

Seminare

  • 1.

    „Ich kann nicht schwanger sein” – Möglichkeiten der Differenzialdiagose im Fall von Bauchschmerzen in der allgemeinmedizinischen Praxis

    - Várnai Réka
  • 2.

    „Antipyretikum und viel Flüssigkeit reicht, oder?” – Leitsymptom: Fieber

    - Várnai Réka
  • 3.

    „Oma ist seit gestern so unruhig geworden” – Unruhe und Desorientation als häufiger Einlieferungsdiagnose

    - Várnai Réka
  • 4.

    „Mein Mann hat gesagt, daß ich reinkommen soll" – Thrombose, Embolie, Antikoagulation

    - Várnai Réka
  • 5.

    „Bei uns raucht jeder” – Akutes Atemnot, Herzinsuffizienz, COPDAE

    - Várnai Réka
  • 6.

    „Wir hatten Angst, daß er zu Hause stirbt” – Notfallsituationen in der Palliativmedizin

    - Várnai Réka
  • 7.

    MediSkillsLab

    - Várnai Réka
  • 8.

    MediSkillsLab

    - Várnai Réka
  • 9.

    MediSkillsLab

    - Várnai Réka
  • 10.

    MediSkillsLab

    - Várnai Réka

Materialien zum Aneignen des Lehrstoffes

Obligatorische Literatur

Vom Institut veröffentlichter Lehrstoff

Skript

Empfohlene Literatur

Gabriele Fobbe, Martina Heßbrügge, Hermann Caspar Römer: Praxisleitfaden Ärztlicher Bereitschaftsdienst. 2020, 5. Auflage

Voraussetzung zum Absolvieren des Semesters

-

Semesteranforderungen

Aktiver Teilnahme und erfolgreiche Lösung einer Fallbespiel.

Möglichkeiten zur Nachholung der Fehlzeiten

Eine Nachbereitung bei einer Abwesenheit über 25% der gesamten Stundenzahl ist nicht möglich.

Prüfungsfragen

-

Prüfer

Praktika, Seminarleiter/innen

  • Várnai Réka