Festsitzung der Mediziner- und Zahnmediziner Tage der Universität - 28. Oktober 2023

30 Oktober 2023

Am 28. Oktober 2023 fand in der Aula der Medizinischen Fakultät Pécs die 54. Festsitzung der Mediziner- und Zahnmediziner Tage der Universität statt. Mehrere hundert Ärzte versammelten sich, um nach den Begrüßungsreden von Dr. Attila Miseta, dem Rektor, und Dr. Tamás Tényi, dem Prodekan, ihre Golden-, Diamanten-, Eisen- oder Korund-Diplome entgegenzunehmen. Außerdem wurden unter mehreren Auszeichnungen Pro Facultate Medicinae an diejenigen verliehen, die auch für diejenigen, die herausragende Leistungen zum Wohle der Fakultät erbringen.

"Bei dieser Feier geht es darum, sich wiederzusehen und sich zu erinnern. Jeder von Ihnen hat seinen eigenen Weg und seine eigene Karriere und Sie haben viele Herausforderungen bewältigt. Diese Herausforderungen sind im Gesundheitswesen immer noch vorhanden und ernst, und da das Aufrauchen der Arbeitskräfte nach Ausland in Ungarn immer noch relevant ist, brauchen wir die Hilfe, das Fachwissen und die Erfahrung der älteren Generation" - sagte Dr. Attila Miseta in seiner Begrüßungsrede. Der Rektor fügte hinzu, dass die Universität in den letzten zehn Jahren eine enorme Entwicklung durchgemacht hat, vor allem im medizinischen Bereich, und dass es weitere Pläne für Entwicklungen in der Zukunft gibt.

"Wir können uns nur entwickeln, wenn wir uns von Ihnen, die in den ersten Reihen Platz nehmen, als Beispiel denken, denn Sie haben uns einen respektablen Weg aufgezeigt, dem wir folgen können. Darauf können Sie stolz sein!" - betonte Dr. Tamás Tényi in seiner Rede. Der Prodekan sprach über die Entwicklungsmöglichkeiten in den kommenden Jahren, die in PotePillars, dem strategischen Plan der Fakultät skizziert sind und die Hauptrichtungen des gemeinsamen Denkens und Planens aufzeigen.

In diesem Jahr wurde der goldenen Preis Pro Facultate Medicinae an den emeritierten Professor Dr. Valér Csernus verliehen, wer 1972 sein Diplom mit summa cum laude an der Medizinischen Fakultät in Pécs erhalten hat. Im Jahr 1973 erhielt er seine Zertifizierung in Isotopendiagnostik und -therapie, und 1976 legte er sein Examen im klinischen Labor ab. Er promovierte 1993 und wurde 1994 zum Dozenten ernannt. Er habilitierte sich 1996. Dr. Csernus ist seit 2001 Mitglied der Ungarischen Wissenschaftlichen Akademie und seit 2002 Universitätsprofessor. An seinem jetzigen Arbeitsplatz im Institut für Anatomie, arbeitet er seit seinem Studienabschluss.

Er hat an mehreren Studienreisen in die Vereinigten Staaten und nach Deutschland teilgenommen. Von 1978 bis 1979 arbeitete er in Los Angeles, von 1987 bis 1989 und von 1997 bis 1998 war er Forschungsstipendiat am Endocrine Polypeptide and Cancer Institute der Tulane University, New Orleans, und in den Jahren 1994 und 2000 war er DFG-Gastwissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Außerdem hat er mit Forschergruppen an verschiedenen Einrichtungen in Deutschland und im Ausland zusammengearbeitet. Er ist regelmäßiger Teilnehmer und Redner bei internationalen Workshops und Organisator von Konferenzen.

Zwischen 2002 und 2013 war er Leiter des Instituts für Anatomie der Medizinischen Fakultät. Prodekan für Bildung an der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs von 2002-2003 und 2006-2012, Berater des Dekans seit 2013. Leiter der Forschungsgruppe Neurohumorale Regulation. Regelmäßige Richter in nationale und internationale Vereinigungen: OTKA, Ungarische Akkreditierungsgesellschaft, MTA, EU-Anträge, Agentur zur Unterstützung von Forschung und Entwicklung (Slowakei), Deutsche Nationale Akademie der Wissenschaften, Leopoldina, Royal Society of London.

Mitglied und Sekretär der Leitung mehrerer nationaler und internationaler Gesellschaften. Er war Mitglied der Ungarischen Anatomiegesellschaft, Mitglied der Gesellschaft für Histochemie und der Ungarischen Gesellschaft für medizinische Bildung und Gesundheitswissenschaften. Er war Leiter der Doktorandenschule der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs für Theoretische Medizinwissenschaften, Neuroendokrinologie und Neurohistologie.

Er unterrichtet seit Jahrzehnten in ungarischer und englischer Sprache und bietet kontinuierlich Graduierten- und Doktorandenkurse an. Er trägt zur Ausbildung junger Fachleute bei, indem er die Arbeit von Doktoranden und Forschungsstudenten betreut. Er hat eine Reihe von Dissertationen und Habilitationen sowie eine beträchtliche Anzahl von preisgekrönten TDK-Präsentationen und Dissertationen betreut. Sein qualitativ hochwertiges und modernes Bildungsmanagement spiegelt sich auch in seinen Leistungen im Bereich der digitalen Lehrplanentwicklung wider. Er ist auch für die Entwicklung der ehemaligen Website der Medizinischen Fakultät und der Ausbildungswebsite des Instituts für Anatomie verantwortlich. Seine Lehrtätigkeit wurde mit der Auszeichnung für herausragenden Dozenten gewürdigt, er wurde mehrfach zum Ausgezeichneter Seminarleiter gewählt und 2015 mit dem Goldenen Katedra Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2018 wurde er mit dem Albert-Szent-Györgyi-Preis und der Rathaus-Gedenkmedaille ausgezeichnet.

Der silberne Preis Pro Facultate Medicinae wurde an drei hervorragende Dozentinnen verliehen: Dr. Tímea Berki und Dr. Györgyi Csábi Dr. Tényiné Universitätsprofessorinnen und Dr. Kinga Villányi klinische Oberärztin. Sie alle führen die theoretische und praktische Ausbildung von Medizinstudenten seit Jahrzehnten mit großer Sorgfalt und ausgezeichneter fachlicher Vorbereitung durch.

Der bronzene Preis Pro Facultate Medicinae wurde an vier geschätzte Kolleginnen verliehen: Réka Salamon, Logopädin, Zsuzsanna Brunnerné Bayer, Fachassistentin, Klára Horváthné Füzi Oberschwester, und Edit Papp, stellvertretende Pflegedirektorin. Sie alle haben seit vielen Jahren beispielhafte Leistungen in ihren Fachbereichen erbracht.

Die Belobigung des Dekans wurde jenen Mitarbeitern verliehen, die durch ihre tägliche verantwortungsvolle Arbeit, ihr Verhalten, ihr hervorragendes Fachwissen, ihren vorbildlichen Charakter, ihre Dienstbereitschaft und ihr Einfühlungsvermögen, die im Gesundheitswesen unverzichtbar sind, viel für die Entwicklung der Medizinischen Fakultät und die Wahrung ihres Ansehens getan haben:

  • Mónika Ábel Arztschreiberin – Klinik für Onkotherapie
  • Mária Bakosné Budai Fachpflegerin - Institut für Anästhesiologie und Intensivtherapie
  • András Belvárácz IT Manager – Institut für Physiologie
  • Dr. Alíz Barakonyi ordentliche Professorin - Institut für Mikrobiologie und Immunitätskunde
  • Dr. Szabolcs Bellyei Universitätsprofessor - Klinik für Onkotherapie
  • Dr. Ferenc Boldizsár ordentlicher Professor - Institut für Immunologie und Biotechnologie
  • Dr. Éva Erhardt ordentliche Professorin – Klinik für Kinderheilkunde
  • Dr. Balázs Gaszner ordentlicher Professor – Klinik für Kardiologie
  • Dr. László Péter Lénárd ordentlicher Professor – Klinik für Kardiologie
  • Dr. Mehdi Moezzi außerordentlicher Professor – Klinik für Dermatologie, Geschlechtskrankheiten und Onkodermatologie
  • Dr. Molnárné dr. Zsuzsanna Szabó Fachärztin – Klinik für Medizinische Bildgebung
  • Dr. Klára Nagy klinische Oberärztin - Institut für Anästhesiologie und Intensivtherapie Dr. Kinga Németh Fachärztin - Klinik für Medizinische Bildgebung
  • Dr. Péleyné dr. Gabriella Mohay Fachärztin- Klinik für Medizinische Bildgebung
  • Dr. Török Tímea Reuterné Fachassistentin – Klinik für Neurologie
  • Dr. Zsolt Sárszegi ordentlicher Professor – Klinik für Kardiologie
  • Dr. Zalán János Szántó ordentlicher Professor – Klinik für Chirurgie
  • Dr. Anett Szekeres Oberärztin - Institut für Anästhesiologie und Intensivtherapie
  • Dr. Tóth Krisztina Oberärztin - Institut für Anästhesiologie und Intensivtherapie
  • Hajós Erika Erdősiné Fachpflegerin – Klinik für Kinderheilkunde
  • Tünde Faragó Laborantin - Institut für Medizinische Biologie und Zentrales Elektronenmikroskopisches Laboratorium
  • Magdolna Flotár Fachassistentin – Klinik für Kardiologie
  • Mónika Golej Assistentin – Klinik für Klinik für HNO und Kopf- Halschirurgie
  • Mónika Herczeg Analytikerin - Institut für Labormedizin
  • Péter Hofmann Krankenträger - Klinik für Rheumatologie und Immunologie
  • Endréné Ili Fachassistentin – Klinik für Kardiologie
  • Kisné dr. Zsófia Dóra Bálint Physiotherapeutin - Klinik für Rheumatologie und Immunologie
  • Farhang Róbert Koohi Fachassisten – Klinik für Kardiologie
  • Ildikó Kőröshegyi Fachassistentin - Institut für Anästhesiologie und Intensivtherapie László János Mittly Seziermeister – Institut für Pathologie
  • Gábor Nádler Informatiker – Institut für Bioanalytik
  • Ónodiné Mónika Valek Fachassistentin - Institut für Anästhesiologie und Intensivtherapie
  • Pleszné Zsuzsanna Kossa Assistentin – Klinik für Orthopädie
  • Tiborné Takács Laborantin – Institut für Physiologie
  • Takátsné Dóra Járai Diätetikerin - Klinik II. für Innere Medizin und Zentrum für Nephrologie
  • Andrea Tóth Krankenpflegerin – Klinik für Innere Medizin I.
  • Diána Tóth Fachberaterin - Zentrum für medizinische Kompetenzentwicklung und Innovation
  • Zsuzsanna Vajai Fachassistentin – Klinika für Kardiologie
  • Gabriella Bogáta Várda Assistentin – Institut für Immunologie und Biotechnologie
  • Szegőné Zsófia Orbán Finanzabteilungsleiterin – Abteilung für Gesundheitsdienste

Folgende Kolleg*innen erhielten eine Anerkennungsurkunde des Dekans für ihre hervorragende Arbeit:

  • Dr. László Kereskai klinischer Oberarzt – Institut für Pathologie
  • Dr. Éva Mikó ordentlicher Professorin - Institut für Mikrobiologie und Immunitätskunde Dr. Zoltán Sándor ordentlicher Professor - Institut für Pharmakologie und Pharmakotherapie
  • Krisztina Póra Fachassistentin – Institut für Onkotherapie
  • Simonné Tímea Palotás Fachassistentin – Klinik für Medizinische Bildgebung
  • Dr. Andrea Szentesi wissenschaftliche Assistentin – Institut für Translationale Medizin

Der Preis für Abteilungen und Kliniken mit herausragenden Leistungen in der theoretischen und praktischen Ausbildung wurde auf der Grundlage einer geheimen Abstimmung der Student*innen vergeben.

Die beste Ausbildungsinstitute sind das Institut für Pharmakologie und Pharmakotherapie, das Institut für Translationale Medizin und das Institut für Anatomie. Die besten Ausbildungskliniken sind die Klinik II. für Innere Medizin und Zentrum für Nephrologie, das Institut für Pathologie und die Klinik für Neurologie.

Unsere Fakultät verleiht die Romhányi Goldmedaille jedes Jahr an Professorinnen und Professoren, die ein theoretisches oder klinisches Fach unterrichten, und die aufgrund der Abstimmung der Doktoranden eine qualitativ hochwertige Bildungsarbeit im Rahmen von Vorlesungen leisten. Dieses Jahr wurde sie an Dr. Gábor Pethő, Universitätsprofessor des Instituts für Pharmakologie und Pharmakotherapie, und Dr. Tamás Tényi, Universitätsprofessor und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie überreicht.

Der Titel "Ausgezeichnete(r) Seminarleiter*in" wird denjenigen Ausbildern verliehen, die auf der Grundlage des Votums der Student*innen hervorragende Arbeit in der praktischen Ausbildung leisten. In diesem Jahr wurde der Titel an folgende Kollegen verliehen:

  • Dr. Gergő Molnár Universitätsprofessor - Klinik II. für Innere Medizin und Zentrum für Nephrologie
  • Dr. Gábor Pethő Universitätsprofessor - Institut für Pharmakologie und Pharmakotherapie
  • Dr. László Szapáry Universitätsprofessor – Klinik für Neurologie
  • Dr. Tibor Hollósy außerordentlicher Professor – Institut für Anatomie
  • Dr. Edina Lempel ordentliche Professorin – Klinik für Zahnmedizin und Mundchirurgie
  • Dr. Balázs Gaszner ordentlicher Professor – Institut für Anatomie
  • Dr. Erika Pétervári ordentliche Professorin – Institut für Translationale Medizin
  • Dr. Éva Mikó ordentliche Professorin - Institut für Mikrobiologie und Immunitätskunde
  • Dr. Gasznerné dr. Viktória Kormos außerordentlicher Professorin - Institut für Pharmakologie und Pharmakotherapie
  • Dr. Gábor Horváth außerordentlicher Professor – Klinik für Kinderheilkunde und Institut für Anatomie
  • Dr. Dóra Reglődi Universitätsprofessorin – Institut für Anatomie
  • Dr. László Bors klinischer Oberarzt – Klinik für Neurologie
  • Dr. Gábor Smuk, ehemaliger Dozent des Instituts für Pathologie, Anerkennung postumus erhalten

Der ehemalige Professor der Universität, Dr. Tihamér Gy. Karlingers Nachfolgerin, Kinga Karlinger, Privat-Professorin an der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs, stiftete den Karlinger Gy. Tihamér-Preis im Rahmen des Unterstützungsvertrags mit der Stiftung Pro Medicina Quinquecclesiense.  Die diesjährigen Preisträger sind Dr. Péter Kupó, Assistenzprofessor in der Klinik für Kardiologie, und Dr. Péter Révész, außerordentlicher Professor an der Klinik für HNO und Kopf- Halschirurgie.

Dr. Péter Kupó möchte den Preis für die Entwicklung einer innovativen Methode in der Herz-Elektrophysiologie verwenden. Dr. Péter Révész möchte eine neue, intelligente Operationsnadel für die schonende Behandlung des Geschmacksnervs entwickeln, die eine Nische in der Ohrchirurgie ausfüllen würde.

Am Ende der Feier - anlässlich des 67. Jahrestages der Revolution von 1956 - legten die Leitung der Universität und der Medizinischen Fakultät sowie die Vertreter der Studentenvertretung einen Gedenkkranz an der Heldentafel nieder.

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger!

Fotos:

Dávid VERÉBI