Seminare in Physiologie 1.

Daten

Offizielle Daten in der Fachveröffentlichung für das folgende akademische Jahr: 2025-2026

Lehrbeauftragte/r

Semesterwochenstunden

Vorlesungen: 0

Praktika: 0

Seminare: 12

Insgesamt: 12

Fachangaben

  • Kode des Kurses: ODE-LS1-T
  • 1 kredit
  • Allgemeine Humanmedizin
  • Wahlpflichtfach modul
  • autumn
Voraussetzungen:

ODA-EL1-T parallel

Zahl der Kursteilnehmer für den Kurs:

min. 5 – max. 24

Thematik

Der Kurs ist ein Seminar in einem Konsultationsform, wo das Lehrmaterial von Physiologie 1 in Gruppen von maximal 2 X12 Personen diskutiert wird. Sechsmal im Semester, folgend die Themen der Physiologie-Vorlesungen, helfen wir beim Verstehen, bei der Aufarbeitung der Physiologie und der adäquaten Vorbereitung auf die Physiologie-Prüfungen. Während des Unterrichts werden wir nach den Bedürfnissen der Schüler die problematischen Teile des Lehrstoffs besprechen und das Lernen der Physiologie mit Tests und Problemlösungsaufgaben unterstützen. Wir empfehlen den Kurs Studierenden der Zahnmedizin, Pharmazie und Allgemeinmedizin. Die Seminare werden am 3. Semesterwoche beginnen.

Vorlesungen

Praktika

Seminare

  • 10. Der Magen-Darm-Trakt - Buzásné Telkes Ildikó
  • 11. Die Nierenfunktionen. - Buzás Péter
  • 7. Atmung und Gasaustausch - Zelena Dóra Tímea
  • 8. Atmung und Gasaustausch - Zelena Dóra Tímea
  • 9. Der Magen-Darm-Trakt - Buzásné Telkes Ildikó
  • 6.

    Das Herz und der Blutkreislauf

    - Zelena Dóra Tímea
  • 5.

    Das Herz und der Blutkreislauf

    - Buzás Péter
  • 4. Flüssigkeitsräume. Das Blut - Mikó-Baráth Eszter
  • 3. Skelettmuskulatur und glatte Muskulatur - Mikó-Baráth Eszter
  • 2.

    Reizprozesse. Das autonome Nervensystem

    - Buzás Péter
  • 1.

    Grundlegende physiologische Phänomene: Humorale und neuronale Regulation. Zellulare Transportprozesse

    - Buzás Péter
  • 12. Die Nierenfunktionen. - Buzás Péter

Materialien zum Aneignen des Lehrstoffes

Obligatorische Literatur

Ralf Brandes, Florian Lang, Robert F. Schmidt: Physiologie des Menschen mit Pathophysiologie (2019) Auflage 32., Springer, Berlin, Heidelberg ISBN: 978-3-662-56467-7 / eBook ISBN 978-3-662-56468-4

Vom Institut veröffentlichter Lehrstoff

Skript

Empfohlene Literatur

John E. Hall & Michael E. Hall: Guyton and Hall Textbook of Medical Physiology (Elsevier), 14th Edition, 2020, ISBN: 0323597122 (Elsevier)

Pocket Companion to Guyton and Hall Textbook of Medical Physiology (Guyton Physiology) 14th Edition by John E. Hall PhD, Michael E. Hall MD MSc. (2020)

Kim Barrett, Susan Barman, Jason Yuan, Heddwen Brooks Ganong's Review of Medical Physiology, McGraw-Hill Education 26th Edition (2019)

Thomas M. Jessell Steven A. Siegelbaum: Principles of Neural Science, Sixth Edition, 2021, ISBN: 9781259642234 (McGraw-Hill)

Voraussetzung zum Absolvieren des Semesters

Mündliche Präsentation des Kursmaterials zu einem gewählten Zeitpunkt.

Semesteranforderungen

Die Unterrichtsaktivität wird in die Bewertung einbezogen. Wir bieten das Halbjahresticket basierend auf der Aktivität zur Semestermitte an.

Möglichkeiten zur Nachholung der Fehlzeiten

Es wird empfohlen den verpassten Unterricht in einer anderen Gruppe nachzuholen.

Prüfungsfragen

1.  Der Begriff des Membranpotentials und des Aktionspotentials. Der Verlauf dieser Potentiale. Die Eigenschaften derneuronalen Zellmembran. 

2. Registriertes Summenaktionspotential der Nervenbahnen; die Eigenschaften der Erregungsweiterleitung derverschiedenen Nervenfasern. 

3. Neurochemie der synaptischen Signalübertragung, Transmitters und modifizierende Substanzen, postsynaptischeRezeptoren, inhibitorische und exzitatorische postsynaptische Potentiale (IPSP, EPSP). 

4. Funktion der neuromuskulären Endplatte. 

5. Strukturelle und funktionelle Unterschiedlichkeit zwischen der Skelettmuskulatur und der glatten Muskulatur. Die Funktionder glatten Muskulatur. 

6. Molekulare Mechanismen der Muskelkontraktion, die Rolle des Calciums bei der Kontraktion. 

7. Mechanik der Muskelfunktion, Typen der Skelettmuskulatur. Die Rolle des Bindegewebes bei der Kontraktion. 

8. Der Mechanismus und die physiologische Bedeutung der Ermüdung. 

9.  Elektrische Phänomenen bei der Muskelkontraktion. Elektromyographie (EMG). 

10.  Aerobe und anaerobe Energiegewinnung im Muskel. Wärmeproduktion der Muskulatur. 

11.  Die Flüssigkeitsvolumina des Körpers und deren Bestimmung. 

12.  Die organische Zusammensetzung des Plasmas und deren Bedeutung in den Regulationsprozessen des Organismus. 

13.  Die anorganische Komponente der Intra- und Extrazellulärflüssigkeit. Die Bedeutung der Verbindung zwischen diesenRäumen in den Regulierungsprozessen. 

14.  Die Eigenschaften der Erythrozyten. 

15.  Die Eigenschaften der Leukozyten. 

16.  Die physiologische Bedeutung der Thrombozyten. 

17.  Die funktionelle Bedeutung der Hämoglobinmoleküle. Hämoglobin- und Eisenstoffwechsel. 

18.  Anlagerungsreaktionen der Hämostase. 

19.  Blutgerinnung. 

20.  Fibrinolyse und die Hemmprozesse der Hämostase. 

21.  Die Regulierung des pH-Wertes im Blut. 

22.  Die ABO und Rh Blutgruppen. 

23.  Die Rollen der Leukozyten in der Immunabwehr des Organismus. 

24.  Die Grundlagen der mechanischen Aspekte der Herzmuskelkontraktion. Das Drei-Elemente-Model des Herzen. Ca2+ Strömungen in den Herzmuskelzellen. 

25.  Die Erregungsbildungs- und Erregungverbreiterungssysteme des Herzens. Die Refraktärphasen.

26.  Phasen der Herzzyklus. Druck-Volumen-Veränderungen in den Herzhöhlen. 

27.  Elektrokardiographie. Ableitungsmethoden des EKG. Beschreibung des normalen Elektrokardiogramms. 

28.  Herztöne, Phonokardiographie (PKG). 

29.  Die Definition und Bestimmung des Herzzeitvolumens und dessen physiologischen Veränderungen. 

30.  Die Energiegewinnung des Herzens (Energiestoffwechsel, Arbeit, Leistung). 

31.  Die Kontraktionsmechanismen der Herzkammern. Gesetz von Laplace. 

32.  Herz-Lungen Präparat von Starling. 

33.  Systolischer Blutdruck und dessen bestimmende Faktoren. 

34.  Arterieller und venöser Druckpuls. Grundlagen der Hämodynamik. 

35.  Charakteristische Kennzeichnen der Mikrozirkulation. 

36.  Charakteristische Kennzeichnen des Lymphflusses. 

37.  Kreislauf in den Venen. Der Effekt der Schwerkraft im Kreislauf. 

38.  Der kleine Kreislauf. Verteilung des Blutvolumens in der Lunge. 

39.  Die Koronardurchblutung. 

40.  Die Hirndurchblutung. Blut-Hirn-Schranke. 

41.  Die Durchblutung des Splanchniksystems. 

42.  Die Durchblutung der Skelettmuskeln und der Haut. 

43.  Die neuronale Regulation des Herzen. 

44.  Die Charakterisierung der Kreislaufregulation. 

45.  Die lokale Regulation der Durchblutung von Organen. 

46.  Der Begriff von Autoregulation und deren Bedeutung in der lokalen Regulation der Durchblutung von Organen. 

47.  Die Rolle und die Bedeutung der Dehnungsrezeptoren in der Regulation des Kreislaufes. 

48.  Reflektorische Regelung des Kreislaufs. 

49.  Vasokonstriktorische und vasodilatatorische Mechanismen. 

50.  Atmungsmechanik (Wirkung der Atemmuskeln, Compliance, Druckbeziehungen im Thorax, Lungenvolumina undAtemvolumina). 

51.  Alveolare Luft, Alveolarventilation, Toträume. Die Funktionen der Atemwege. 

52.  Gasaustausch in der Lunge und in den peripheren Geweben. 

53.  O2- und CO2- Transportmechanismen. 

54.  Zentrale und periphere Mechanismen der Atmungsregulation Atmungsregulationsreflexe. 

55.  Chemische Atmungsregulation Azidose, Alkalose. 

56.  Zustände bei O2-Verarmung. O2-Therapien. Die Mechanismen der Akklimatisation. Inertgasnarkose. Dekompressionskrankheiten. 

57.  Der Speichel, die Speichelsekretion und ihre Regelung. 

58.  Der Magensaft und die Regulation der Sekretion. 

59.  Motorik des Gastrointestinaltraktes: hemmende und stimulierende Faktoren. 

60.  Die Rolle des Pankreassaftes bei der Verdauung. Die Regulierung der Pankreassaftsekretion. 

61.  Die Steuerung der Gallensekretion. Die Funktion der Gallenblase. 

62.  Die Funktion des Dünndarms und des Dickdarms. 

63.  Verdauung der Kohlenhydrate. 

64.  Verdauung der Fette. 

65.  Verdauung der Proteine. 

66.  Auf den Stoffwechsel wirkende Faktoren. 

67.  Der Energiestoffwechsel des Körpers. Die Grundbegriffe der Energetik. 

68.  Nahrungsbedarf, Proteinbedarf, Vitamine, Mineralstoffbedarf. 

69.  Die menschliche Körpertemperatur und deren physiologische Veränderungen. Hyperthermie, Hypothermie, Fieber. 

70.  Chemische Thermoregulation und deren Veränderungen bei kaltem und bei warmem Milieu. 

71.  Physische Thermoregulation und deren Veränderungen bei kaltem und bei warmem Milieu. 

72.  Die zentralen Regulationsprozesse der Wärmebildung und der Wärmeabgabe.

73.  Die Funktion der Glomeruli der Nieren. Die Bestimmung der glomerulären Filtrationsrate (GFR). Die Definition derClearance. 

74.  Die Bestimmung der renalen Durchblutung (RBF). Der Extraktionskoeffizient. 

75.  Die Durchblutung der Nieren. Die hämodynamische Regulation der Nieren. Die Bildung und Funktion des Renins. 

76.  Die tubuläre Sekretions-, Resorptionsmechanismen. Die Untersuchungstechniken der Tubulusfunktion. 

77.  Harnkonzentrierung und Verdünnung. 

78.  Der Begriff und Erhaltungsmechanismen der Isovolämie. 

79.  Erhaltungsmechanismen der Isoosmose und Isoionie. 

80.  Grundumsatz. Beschreiben Sie Faktoren, die den Grundumsatz beeinflussen. 

Prüfer

Praktika, Seminarleiter/innen

  • Buzás Péter
  • Buzásné Telkes Ildikó
  • Gálosi Rita
  • Mikó-Baráth Eszter
  • Zelena Dóra Tímea