Forschungsarbeiten des 3D-Zentrums an der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs im Rahmen der ungarischen Weltraummission

1 Juli 2026

Auch Forscher der Universität Pécs haben zu den Erfolgen der ungarischen Weltraumforschung beigetragen – darunter Experten des 3D-Zentrums der Medizinischen Fakultät, die an den im Rahmen des HUNOR-Programms durchgeführten Experimenten mitgewirkt haben.

Vor einem Jahr brach Tibor Kapu, Ungarns zweiter Astronaut, als Mitglied der Axiom-4-Mission zur Internationalen Raumstation auf. Anlässlich dieses Jubiläums hat das HUNOR-Programm ein besonderes Video veröffentlicht, in dem der Astronaut die Zuschauer persönlich durch die ISS führt.

Die Mission war nicht nur ein Meilenstein für die ungarische Weltraumforschung, sondern bot auch den Forschern der Universität Pécs eine hervorragende Gelegenheit. Mehrere Forschungsgruppen der Universität Pécs nahmen am HUNOR-Programm teil, darunter das 3D-Zentrum der Medizinischen Fakultät: Die Forschungsgruppe PTE–3D–ESEL3D untersuchte das Verhalten von 3D-gedruckten Materialien in einer Mikrogravitationsumgebung. Diese Forschung könnte in Zukunft zur Entwicklung noch zuverlässigerer additiver Fertigungstechnologien beitragen, sowohl für die Raumfahrtindustrie als auch für Anwendungen auf der Erde. Das MagyAR-Projekt (Neuromotion VR) untersuchte mithilfe eines einzigartigen, VR-basierten Toolkits kognitive und physiologische Veränderungen, die im Weltraum auftreten, um zu verstehen, wie sich die kognitiven Fähigkeiten des Menschen während einer Weltraummission entwickeln und welche neurologischen und anderen physiologischen Prozesse diesen Veränderungen zugrunde liegen. Das Programm „Step in Space“ (SiS) erforscht die wissenschaftlichen und menschlichen Dimensionen der HUNOR-Mission in einer Virtual-Reality-Umgebung und bringt die Erfahrungen der Weltraumforschung einem breiteren Publikum näher. Das Projekt kann im HUNOR-Besucherzentrum HUNIVERZUM in Budapest besichtigt werden. Das in Zusammenarbeit mit der Universität Debrecen durchgeführte Projekt „Vitapric“ hatte hingegen zum Ziel, Pflanzen zu züchten, die den Herausforderungen des Weltraums standhalten und hervorragende Nahrungsquellen darstellen.

Wir sind stolz darauf, dass die vom 3D-Zentrum der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs durchgeführten Forschungsarbeiten Teil dieser wissenschaftlichen Mission von internationaler Bedeutung waren.

Das Video der Sonderführung durch die ISS und der vollständige Nachrichtenartikel sind hier verfügbar:

https://aok.pte.hu/hu/hirek/hir/18626

via: HUNOR - Magyar Űrhajós Program Facebook