Das Zentrum hat sich zum Ziel gesetzt, die technischen und labortechnischen Einrichtungen bereitzustellen, die für die Erforschung neuer Werkstoffe, Fertigungstechnologien und konstruktiver Lösungen sowie für die experimentelle Validierung von Forschungsergebnissen erforderlich sind.
Eine der tragenden Säulen der Grundlagenforschung des Zentrums ist eines der modernsten Werkstoffprüflabore der Region, das mit Prüfsystemen von Zwick/Roell ausgestattet ist und eine breite Palette zerstörender mechanischer Prüfungen durchführen kann.
Die Infrastruktur des Zentrums wird von Forschungsgruppen der Universität Pécs, von nationalen und internationalen Forschungskonsortien sowie von Partnern aus der Industrie gleichermaßen für die Durchführung von Projekten der Grundlagenforschung sowie der angewandten Forschung und Entwicklung genutzt.
Forschungsschwerpunkte (auf der Ebene der Grundlagenforschung)
- Untersuchung des Werkstoffverhaltens unter verschiedenen Belastungsbedingungen
- Analyse des Zusammenhangs zwischen Struktur und Eigenschaften bei 3D-gedruckten Werkstoffen
- Experimentelle Untersuchung der Auswirkungen von additiven Fertigungsverfahren
- Forschung zu grundlegenden Phänomenen in der Biomechanik und im Bioingenieurwesen
- Entwicklung von Mess- und Prüfverfahren für Forschungszwecke
Forschungsinfrastruktur
Werkstoffprüflabor
- mechanische Werkstoffprüfungen (Zug-, Druck- und Biegebelastungen); Ermüdungs- und Schlagfestigkeitsprüfungen
- Messungen der Härte und der Materialeigenschaften
- Vergleichende Analyse von Forschungsstichproben
Mess- und Testumgebung
- Aufbereitung von Proben für Forschungszwecke
- Erhebung experimenteller Daten für Grundlagenforschungsprojekte
- Förderung der Materialwissenschaften und der biomechanischen Forschung
Anwendungsumgebung
Die Infrastruktur für die Grundlagenforschung umfasst im Wesentlichen:
- Forschungsgruppen an Universitäten,
- Grundlagenforschungsprojekte in der Medizin und der Biomedizintechnik,
- Studium der Materialwissenschaften,
- werden im Rahmen interdisziplinärer wissenschaftlicher Kooperationen genutzt.
Die Herstellung und Prüfung von 3D-gedruckter persönlicher Schutzausrüstung während der Covid-Pandemie
Das Video und das dazugehörige Projekt sind ein gutes Beispiel für einen zügig umgesetzten anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsprozess, der aus klinischen Erfordernissen an der Universität Pécs hervorgegangen ist. Dort bieten 3D-Druck und technische Entwicklung eine sofortige, vor Ort realisierbare Lösung für den Mangel an medizinischen Geräten im Gesundheitswesen. Gleichzeitig veranschaulicht es die geschlossene Versorgungskette mit schneller Rückkopplung, die aus der Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Ingenieuren resultiert und in der Forschung, Prototypenentwicklung, Tests und klinische Validierung innerhalb eines einzigen institutionellen Ökosystems miteinander verknüpft sind.