Ein einzigartiges Super-Resolution Mikroskop Labor wurde an der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs eingeweiht

13 Dezember 2021

Das Super-Resolution Mikroskop Labor (Nano-Bio-Imaging Core Facility) an der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs wurde nach dem im April 2021 verstorbenen Professor István Ábrahám, dem ehemaligen Direktor des Instituts für Physiologie, benannt. In der Core Facility gibt es Werkzeuge für das individuelle molekulare Tracking sowie Werkzeuge zur Erforschung der Nanowelt.

Bei der Einweihungszeremonie am 13. Dezember hat Dr. Péter Buzás, beauftragter Direktor des Instituts für Physiologie, sagte, dass mit der Einrichtung des Labors in der Europäischen Union beispiellose Mikroskope angeschafft wurden.

Es enthält auch mehrere superauflösende Werkzeuge, die für das individuelle molekulare Tracking geeignet sind, und die Geräte arbeiten in einem völlig staubfreien, temperaturkontrollierten Bereich. Dr. Péter Buzás fügte hinzu, dass es praktisch keinen Zweig der medizinischen und biologischen Forschung gibt, in dem die Kenntnisse über solche Geräte nicht nützlich wären.

Dr. Attila Miseta, Rektor der Universität Pécs, betonte in seiner Rede, dass Dr. István Ábrahám maßgeblich am Aufbau des Super-Resolution Mikroskop Labor beteiligt war. Das „Der Nachlass des ehemaligen Direktors ist nicht zu vernachlässigen, er hielt nichts für unmöglich, wenn er etwas erreichen wollte; er hat es immer geschafft, einen Weg zu finden.“

Nach den Reden wurde unter Beteiligung der Tochter des Professors, Viktória Ábrahám, die Gedenktafel von Dr. István Ábrahám eingeweiht und auch das Namensschild des nach dem verstorbenen Professor benannten Super-Resolution Mikroskop Labor enthüllt. Gleichzeitig wurde die Installation von Viktória Ábraháms als Symbol für die Nano-Bio-Imaging Core Facility präsentiert.

Später konnten die Teilnehmer die Entstehungsgeschichte des Super-Resolution Mikroskop Labor kennenlernen, sich Fachvorträgen anschauen und am Nachmittag das Labor besichtigen.

Fotos by Dávid Verébi:

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Szabolcs Csortos/UnivPécs