Das Studienjahr 2024/25 brachte aus einigen Aspekten Änderungen in die an der Fakultät laufenden studentischen Bewertung der Lehrtätigkeit (OMHV Feedback Systems). Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Informationen anhand des Verfahrens des Feedback-Systems vor.
Feedback zu Pflichtfächern am Ende des Semesters
Im Wintersemester erhielten wir über das Neptun-System 137.000 Bewertungen von Studierenden zu den Pflichtfächern ein, im Frühjahrssemester waren es 127.000 Antworten, was einer seit Jahren stabilen Rücklaufquote von rund 80 Prozent entspricht. Die individuellen Ergebnisse der Dozenten werden in Form von personalisierten Dateien per E-Mail verschickt, zusammen mit tabellarischen Zusammenfassungen und grafischen Darstellungen. Die zusammenfassenden Berichte werden ebenfalls per E-Mail an die Institutsleiter verschickt.
Im Anhang finden Sie die Liste der als am besten bewertete Institute und Dozenten der verschiedenen Sprach-Programme der Fakultät sowohl des Wintersemesters als auch des Sommersemesters.
Zusätzlich zu den quantitativen Daten haben viele Studierende auch ihre Kommentare in Textform hinzugefügt. Im Folgenden haben wir ihr positives Feedback und ihre konstruktiven Kommentare zusammengefasst.
Die zahlreichen Rückmeldungen zu den Vorlesungen spiegelten wider, dass es den Dozenten gelang, den theoretischen Stoff auf interessante und unterhaltsame Weise zu vermitteln. Mehrere Rückmeldungen wiesen darauf hin, dass die Erläuterungen zu den schwierigeren Inhalten verständlich waren und die Vorlesungen dabei halfen, die wesentlichen Punkte zu identifizieren, insbesondere bezüglich der Prüfungsvorbereitung. Bei den Studierenden, die an fremdsprachigen Programmen teilnahmen, wurde regelmäßig das hohe sprachliche Niveau des Unterrichts und die klare, gut verfolgbare Vortragsweise gelobt. Als positiv wurde auch empfunden, wenn die Dozenten die theoretischen Kenntnisse durch klinische Beispiele oder praktische Bezüge anschaulicher machten.
In den schriftlichen Rückmeldungen zu den Seminaren und Praktika wurde die studierendenfreundliche, hilfsbereite und ermutigende Einstellung der Dozent*innen besonders hervorgehoben. Die Studierenden berichteten häufig von einer sicheren Lernatmosphäre, in der sie Fragen stellen, ihre Meinung äußern und sich aktiv am Unterricht beteiligen konnten. In mehreren Rückmeldungen wurden die interaktiven Unterrichtsformen und die praxisorientierte Ansicht hervorgehoben. Viele Studierende schätzten es auch, wenn die Lehrkräfte konkrete Tipps zum Lernen oder zu den Prüfungen gaben.
Die positiven Rückmeldungen zu den Bewertungen bezogen sich in erster Linie nicht auf den Schwierigkeitsgrad der Prüfungen, sondern auf die Einstellung der Prüfer und die Vorhersehbarkeit. Die Studierenden schätzten die faire, respektvolle und menschliche Prüfungsdurchführung sowie die hilfsbereite und unterstützende Haltung der Dozenten, selbst bei schwächeren Leistungen. Als positiv wurde empfunden, wenn die Prüfung eindeutig auf dem Lehrstoff basierte und keine unerwarteten, überraschenden Elemente enthielt. Als positiv wurde auch häufig empfunden, wenn die Studierenden während der Prüfung definitives Feedback zu ihrer Leistung erhielten und nicht nur eine Note.
Die folgenden Punkte wurden von den Studierende am häufigsten als Kritikpunkte und verbesserungswürdige Bereiche ernannt:
In Bezug auf die Vorlesungen merkten mehrere Studierende an, dass eine bewusste Hervorhebung der wesentlichen Punkte des Lehrstoffs den Studierenden bei der Vorbereitung sowohl auf die Prüfungen als auch auf die späteren Praktika helfen würde. In Bezug auf die Folien wurde darauf hingewiesen, dass diese nicht in allen Fällen für das Selbststudium geeignet sind und dass sie manchmal nicht rechtzeitig zur Verfügung standen. Einige Studierende äußerten sich auch zum späten Ende der Vorlesungen.
Bei den Seminaren und Praktika kam es vor, dass die Stunden eher vorlesungsähnlich waren und weniger Gelegenheit für praktische Übungen und konkretes, entwicklungsorientiertes Feedback boten. Mehrere Studierende wiesen auch darauf hin, dass es zwischen den verschiedenen Übungsleitern Unterschiede hinsichtlich des Niveaus, der Erwartungen und der Einstellung gibt.
In Bezug auf die Bewertungen gab es Bemerkungen, dass die Erwartungen nicht klar waren und nicht alle Prüfungen in engem Zusammenhang mit dem unterrichteten Stoff standen. Es kam vor, dass die Studierenden Unterschiede zwischen den Prüfern feststellten, was die Vorhersehbarkeit der Prüfungen beeinträchtigte, und dass lange Wartezeiten und eine weniger unterstützende Atmosphäre gelegentlich als stressverstärkende Faktoren auftraten.
Feedback zu Wahlfächern am Ende des Semesters
Seit diesem Studienjahr können die Studierenden bei den Bewertungen am Ende des Semesters auch Feedback zu den Wahlfächern im Neptun-System geben. Im Wintersemester gingen 36.000 Antworten ein, im Sommersemester 28.000, was einer Rücklaufquote von etwa 75 Prozent entspricht. Die Ergebnisse fließen einerseits in die individuellen Berichte der Dozenten und Institutsleiter ein, andererseits werden die detaillierten Bewertungen der Lehrveranstaltungen nach Fachbereichen im Dokumentenarchiv der Kommission veröffentlicht.
Schnelle Rückmeldung mit Hilfe des POTEcho-Systems
Neben dem Feedback am Ende des Semesters im Neptun können die Studierenden während des Semesters direkt nach dem Unterricht auch kurzes Feedback zu ihren Pflichtveranstaltungen geben, was über das POTEcho-System möglich ist. Die Ergebnisse der vergangenen Semester sind im POTEcho-System verfügbar. (Einzelheiten zur Nutzung des Systems finden Sie auf der Website der Kommission.)
Feedback über die Fachpraktika (Allgemeine Humanmedizin)
Wie schon in den letzten Jahren konnten die Studierenden auch in diesem Studienjahr ihre Sommerpraktika und Praktika im letzten Studienjahr bewerten. Im Zusammenhang mit den Sommerpraktika in den Bereichen Pflegekentnisse, Innere Medizin und Chirurgie gingen 684 Bewertungen aus den drei Sprachprogrammen ein, von denen etwa 200 die Praktikumsplätze des Klinischen Zentrums betrafen. Für die Praktika im letzten Studienjahr gingen insgesamt 130 Bewertungen ein, für die Prüfungen 85. Die Ergebnisse werden vor Beginn der nächsten Praktikumsphase an die zuständigen Institutsleiter geschickt, die aktuellen Zusammenfassungen für die Studierenden sind im Dokumentenarchiv der Kommission unter der Rubrik „Fachpraktika” verfügbar.
Um die Feedback-Kultur zu entwickeln, sind im Dokumentenarchiv der Kommission eine Empfehlung für Studierende zur Formulierung von schriftlichen Bewertungen sowie eine Empfehlung für Dozenten zur Interpretation der OMHV-Ergebnisse verfügbar. Die Feedback Kommission ist zuversichtlich, dass verantwortungsbewusste Bewertungen und Vorschläge von Studierenden und deren vernünftige Interpretation dazu beitragen können, die Partnerschaft zwischen Dozenten und Studenten zu stärken, Vertrauen aufzubauen, die Ausbildung zu verbessern und qualitativ hochwertige Ärzte im gemäß unserer Tradition auszubilden.
Prof. Dr. Zsuzsanna Füzesi, Vorsitzende
Dr. Gergely Csaba, Sekretär
Feedback (OMHV) Kommission der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs
Dokument(e)
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