"Auch der Pokal für den zweiten Platz glänzt schön" – Silbermedaille für die Mannschaft aus Pécs bei der 53. MediMeisterschaften

13 April 2026

Die Mannschaft der Medizinischen Fakultät aus Pécs belegte bei der 53. MediMeisterschaften den zweiten Platz, bei dem die Teams vom 9. bis 11. April zu Hause antreten konnten. Zu Ungarns größtem Sportereignis für Student*innen der Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie und Gesundheitswissenschaften reisten Student*innen aus Budapest, Szeged und Debrecen an. Neben den Spielen erwarteten die Jugendlichen an den drei Tagen auch Konzerte, Partys und Gemeinschaftsveranstaltungen an verschiedenen Orten in Pécs.

Die MediMeisterschaften findet seit 1972 jedes Jahr statt; bei dem Sportereignis treten mehr als 400 Sportler*innen gegeneinander an, und mehrere tausend Fans feuern die Mannschaft ihrer eigenen Universität an. Gastgeber ist jedes Jahr eine der vier medizinischen Fakultäten der Universitäten Semmelweis, Debrecen, Szeged und Pécs. 2024 trafen sich die Mannschaften in Debrecen, von dort kehrten die Teilnehmer aus dem Pécs mit dem Medi-Pokal unter dem Arm nach Hause kehrten; im vergangenen Jahr war Szeged Gastgeber des Wettbewerbs, damals gewannen die Pécser die Bronzemedaille, während sie nun, in heimischer Umgebung, den zweiten Platz auf dem Podium belegten.

„MediMeisterschaften ist viel mehr als nur Ergebnisse und Platzierungen. Im Sport kommen dieselben Werte zum Ausdruck, die auch im Arztberuf grundlegend sind: Ausdauer, Disziplin, Teamarbeit und gegenseitiger Respekt. Das sind die Kompetenzen, die uns nicht nur zu besseren Sportlern, sondern auch zu besseren Fachleuten und Menschen machen. Natürlich ist es ein gutes Gefühl zu gewinnen, aber der wahre Wert liegt in dem Weg, den wir dabei zurücklegen. Die gemeinsamen Erlebnisse, die Stimmung beim Anfeuern, das eine oder andere denkwürdige Spiel oder eine sportliche Geste tragen alle dazu bei, dass dieses Ereignis wirklich etwas Besonderes wird“, erklärt Dr. Miklós Nyitrai, Dekan der Medizinischen Fakultät in Pécs.

Die Mannschaften traten in fünf Sportarten – Handball, Basketball, Fußball, Wasserball und Volleyball – in Frauen- und Männerkategorien gegeneinander an. Die Stimmung war auch dieses Jahr wieder ausgelassen, es war ein echtes Gemeinschaftserlebnis. Die POTE-Fans feuerten die Teams auch diesmal in ihren T-Shirts mit Stierkopf-Motiv mit unglaublicher Leidenschaft und Ausdauer an.

„Die Stimmung war an allen drei Tagen fantastisch, wir haben versucht, mit unserem Jubel alle anderen zu übertönen. Ich hoffe, dass unsere Sportler*innen gespürt haben, wie sehr wir hinter ihnen stehen, und dass dies ihre Leistung stark beflügelt hat. Das ist bereits die dritte MediMeisterschaften, woran ich teilgenommen habe, den würde ich mir nicht entgehen lassen! Das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Kraft der Gemeinschaft kann man hier wirklich erleben, und diese Erfahrung bleibt einem lange in Erinnerung“, erklärte ein Fan im dritten Studienjahr aus Pécs.

Der erste Tag der Veranstaltungsreihe begann mit den abendlichen Eröffnungsfeiern, am zweiten Tag starteten die Sportwettkämpfe bereits in den Morgenstunden, wobei die Mannschaften in einer Rundenturnierrunde gegeneinander antraten. Die Wettkämpfe dauerten bis zum späten Nachmittag, und nach einer kurzen Pause gingen die Partys weiter, die bis in die frühen Morgengrauen andauerten. Am dritten Tag fanden die Endspiele statt, gefolgt von der Siegerehrung nach Sportarten und Kategorien, zuvor gab es eine Vorführung der Cheerleader. Nach den Gesamtergebnissen belegte die POTE den 2. Platz.

„Wie erwartet lieferten sich die Universitäten aus Pécs und Budapest einen Kampf um den ersten Platz. Neben den fünf Siegen der Semmelweis-Universität konnten wir drei Spiele für uns entscheiden, was für den zweiten Platz ausreichte. Ein Grund dafür ist, dass die Teams aus der Hauptstadt mit extrem starken Mannschaften angereist waren, andererseits konnten auch die anderen Universitäten nicht dazu beitragen, ihre Position – mit der einen oder anderen Niederlage – zu schwächen. Insgesamt muss ich feststellen, dass ein realistisches Ergebnis erzielt wurde. Auch der Pokal für den zweiten Platz glänzt schön“, sagte Tamás Téczely, Vorsitzender des MediMeisterschaften-Komitees, in seiner Bewertung.

Er hob die Handballmannschaften der Frauen und Männer sowie die Fußballmannschaft der Männer hervor, die die Sieger des 53. Medi-Pokals wurden. Er nahm mit Freude zur Kenntnis, dass die Partneruniversitäten die Organisation sehr lobten, die Veranstaltung als hochkarätig bewerteten und auch die Neuerungen schätzten. Er fügte hinzu: Die größte Anerkennung erhielt die App, die Ergebnisse anzeigt, die Spiele live verfolgt und Informationen zum Pokal sowie weitere Informationen enthält.

Die Vorbereitungsphase wurde als erfolgreich angesehen; die Trainer hatten vor Saisonbeginn einen entsprechenden Plan erstellt, auf dessen Grundlage die Arbeit aufgenommen wurde. Zweimal wöchentlich, vor allem in den Abendstunden, standen die Sportanlagen zur Verfügung, wo intensive Trainingseinheiten stattfanden. Ergänzt wurde dies durch Krafttraining, das den Mannschaftsmitgliedern kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Es gab Spieler*innen, die diese Möglichkeit mehrmals pro Woche nutzten. In den Sportarten, in denen die Bezirkssportverbände Meisterschaften organisierten, wurden auch die Mannschaften der MediMeisterschaften angemeldet, damit sie sich durch Serienspiele auf den Wettkampf vorbereiten konnten. Diese themenbezogene Vorbereitung verlief in beiden Semestern ununterbrochen.

„Im Jahr 2023 erstellte unser Ausschuss eine aufeinander aufbauende Organisations- und Aufgabenpyramide, deren Spitze das Motto „Lernen – Sport – Gesundheit“ bildete. Diese Strategie bildete die Grundlage für die organisierte Vorbereitungsarbeit, zu der in diesem Jahr noch die Wahrnehmung der Aufgaben zur Ausrichtung des Pokals hinzukam. Ich habe das Gefühl, dass sich die Strategie bewährt hat, die mehrere Anreize enthielt: Neben dem kostenlosen Besuch des Fitnessstudios in begrenzter Teilnehmerzahl haben wir auch Massagemöglichkeiten bereitgestellt, verletzte Spieler erhielten Rehabilitationsbehandlungen, und wir haben sich auch am Kauf ihrer Sportschuhe beteiligt. Die Einführung des Sportstipendiums sowie die leistungsbezogene Förderung der Mannschaften galten als die motivierenden Faktoren. „Es hat sehr dazu beigetragen, den Fokus auf den Erfolg aufrechtzuerhalten, dass wir die Gewinnerteams des Medi-Pokals mit einer beträchtlichen Summe unterstützt haben, damit sie an einer Sportveranstaltung im Ausland teilnehmen konnten“, fügte er hinzu.

Wie er sagte, folgt nach dem Wettkampf eine wichtige Auswertungsphase. Was bereits jetzt festzuhalten und erfreulich ist: Zusammen mit den Mitgliedern des Cheerleader-Teams konnten fast zweihundert Student*innen regelmäßige und organisierte Sportmöglichkeiten angeboten werden.

Das Endergebnis des 53. MediMeisterschaften nach Gesamtpunkten:

1. Semmelweis-Universität, 37 Punkte

2. Universität Pécs, 29 Punkte

3. Universität Szeged, 17 Punkte

4. Universität Debrecen, 16 Punkte

 

Die detaillierten Ergebnisse der Spiele finden Sie auf der Website medikuskupa.hu.

Wir gratulieren dem Team aus Pécs herzlich zu der hervorragenden Leistung!

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