Als erste der vier medizinischen Universitäten des Landes veranstaltete die Medizinische Fakultät der Universität Pécs am 17. und 18. April einen Wahlkurs mit dem Titel „In sicheren Händen: Wie lassen sich Fehler vorbeugen? Grundlagen der Patientensicherheit“, der auf dem Lehrplan der Weltgesundheitsorganisation zur Patientensicherheit basierte. Im Rahmen der 12-stündigen Schulung erhielten die Studierenden einen umfassenden und strukturierten Überblick über die Grundlagen der Patientensicherheit.
Die theoretischen Vorträge wurden durch interaktive Übungen in kleinen Gruppen ergänzt, in denen die Teilnehmer reale klinische Situationen analysierten und anschließend gemeinsam nach Lösungen suchten. Im Rahmen der Schulung konnten die Teilnehmer im Zentrum für medizinische Kompetenzentwicklung und Innovation in einer simulierten Operationsumgebung die wichtigsten Schritte einer sicheren Patientenversorgung üben und sich zudem anhand von Filmen zum Thema Patientensicherheit mit den menschlichen und systemischen Hintergründen von Fehlern im Gesundheitswesen vertraut machen.
Während des Kurses konnten die Studierenden Schlüsselkompetenzen wie effektive Kommunikation, Teamarbeit, klinische Entscheidungsfindung und das bewusste Erkennen von Risiken entwickeln. Zudem lernten sie, wie sie Fehler bewältigen und vermeiden können. Der Kurs ist ein wichtiger Schritt dahin, dass die Patientensicherheit zu einem festen Bestandteil der medizinischen Ausbildung in Ungarn wird.
Die Teilnehmer konnten ihre Kenntnisse sowohl vor als auch nach dem Kurs überprüfen, und die Ergebnisse zeigten, dass bereits diese kurze Schulung dazu beitragen konnte, dass sie ihre Arbeit in Zukunft noch sicherer ausführen können.
Teilnehmer, die den Kurs besucht und erfolgreich abgeschlossen haben: János Mátyás Budai, Anna Horváth, Gréta Fodor, Veronika Rittmann, Lili Rózsa Szadeczky, Asaad Salem Masood, Rebeka Jázmin Fekete, Gergő Skaliczky, Lili Hanna Kovács, Petra Sájer, Klaudia Bartók, András Ódor, Bálint József Nyaka, Martin Vecseri, Gábor Ferenc Dévai.