Am 27. März 2026 fand an unserer Fakultät bereits zum zweiten Mal ein interaktiver DDK-Workshop statt, bei dem deutschsprachigen Medizinstudenten im dritten Studienjahr im Rahmen eines Wettbewerbs klinische Fälle unter pathophysiologischen Gesichtspunkten analysierten. Die Veranstaltung wurde von Dozenten, Lehrern sowie studentischen Demonstratoren des Instituts für Translationale Medizin organisiert.
Der Workshop richtete sich an Studenten des dritten Studienjahres im deutschsprachigen Studienprogramm und bot ihnen die Möglichkeit, praxisnahe Fallstudien gemeinsam mit Demonstratorstudenten (auch DDK-Studenten) interaktiv zu bearbeiten sowie klinisch relevante Fragestellungen zu beantworten. An vier Stationen konnten die Teilnehmer unterschiedliche klinische Szenarien durchspielen, systematisch analysieren und kritisch diskutieren. Insgesamt nahmen vier Gruppen mit rund 30 Studenten teil.
Im Rahmen der Fallbearbeitung führten die Studenten Anamnesegespräche mit von Studenten dargestellten „Patienten“, interpretierten diagnostische Befunde (einschließlich Laborwerte und EKG) und diskutierten ihre Ergebnisse im Team. Anschließend erläuterten sie die zugrunde liegenden pathophysiologischen Mechanismen anhand gezielter Fragestellungen der jeweiligen Stationsdemonstratoren. An jeder Station wurden die Teams durch Universitätsdozenten als Mentoren fachlich begleitet, unterstützt und evaluiert. Nach Abschluss des praktischen Teils erfolgte eine gemeinsame Auswertung und reflektierende Diskussion der Fälle.
Das erfolgreichste Team wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Alle teilnehmenden Studenten erhielten darüber hinaus eine Urkunde sowie kleine Geschenke. Die Veranstaltung wurde zudem durch die DDK unterstützt.
Die Leitung des Workshops lag in den Händen von Dr. Erika Pétervári. Sie wurde dabei von Dr. Márta Balaskó und Benedek Kasza unterstützt. Als DDK-Schauspielpatienten wirkten Richard Behr, Denisa Fógelová, Lia Gläsel und Jonas Ludwig Standke mit. Darüber hinaus trugen die studentischen Demonstratoren Csongor Attila Fellner, Patrik Deák, Zsóka Gáspár, Johannes Hainzl, Fanni Dóra Kiss und Kristóf Káposztás maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Das Feedback der Studenten fiel durchweg positiv aus. Zahlreiche Teilnehmer äußerten den Wunsch nach weiteren Veranstaltungen dieser Art, da sie eine wertvolle Ergänzung zur theoretischen Ausbildung darstellen und gezielt auf praktische Prüfungssituationen vorbereiten. Auch die Organisatoren hoben die konstruktive Zusammenarbeit mit den engagierten Studenten hervor, deren positive Rückmeldungen eine wesentliche Motivation für die Planung zukünftiger Workshops darstellen.
Erstmals wurde am 23. März für die Medizinstudierenden des dritten Studienjahres im englischsprachigen Programm und am 26. März für die ungarischsprachigen Medizinstudierenden des dritten Studienjahres ein interaktiver Fallstudien-Workshop in Pathophysiologie organisiert. Die Teams konnten nach einem ähnlichen Konzept wie beim Workshop für die deutschsprachigen Studierenden gegeneinander antreten. Die sechs ungarischsprachigen Teams, die aus insgesamt 31 Studierenden gebildet wurden, traten an jeweils drei verschiedenen Stationen gegeneinander an; auch die vier Teams der 36 englischsprachigen Studierenden stellten ihr Wissen unter Beweis. Seitens des Instituts für Translationale Medizin wurde die Organisation von Dr. Erika Pétervári und Dr. Márta Balaskó koordiniert. Als Lehrmentorinnen und -mentoren beteiligten sich Dr. Gréta Pham-Dobor, Dr. Fanni Pólai, Dr. Luca Tóth und Benedek Kasza aktiv. Am ungarischsprachigen Workshop wirkten die Demonstratorinnen und Demonstratoren des Instituts mit, die simulierte Patientinnen und Patienten darstellten und bei der Lösung der Aufgaben unterstützten: Zétény Csonka, Patrik Deák, András Fekete, Zsóka Gáspár, Johannes Hainzl, Stefánia Hollókövi-Tornyai, Blanka Kárász, Fanni Dóra Kiss, Anna Kispál, Lotti Kollár, Júlia Müller, Zsófia Nedók, Fruzsina Prohászka, Milán Szabó, Máté Szilágyi und Boróka Varga. An der Organisation und Durchführung des englischsprachigen Workshops beteiligten sich Yashwanth Sudheendra Gowda, Mohammad Ihsan Giffry Zafar Hussain, Faraz Nouri, Isaac Kadim, Johannes Hainzl, Patrik Deák, Zsóka Gáspár, Zsófia Nedók, Fruzsina Prohászka und Dávid Cano Krommer.
Fotos:
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Dávid Verébi
Csongor Fellner
Fanni Dóra Kiss
