Die erstmals stattfindende internationale Konferenz „Smart Dentistry 2026“, die am 4. September an der Universität Pécs stattfand, stellte aktuelle Fragen zur digitalen Zahnmedizin und zum Einsatz künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt. Bei der von der Klinik für Zahnmedizin und Mundchirurgie des Klinischen Zentrums der Universität Pécs organisierten Veranstaltung tauschten Vertreter der zahnmedizinischen Fakultäten aus Pécs, Graz, Osijek, Novi Sad und Târgu Mureș ihre Erfahrungen aus, während die Teilnehmer gleichzeitig die Möglichkeiten einer langfristigen regionalen fachlichen Zusammenarbeit erörterten.
„Die Initiative, dass die zahnmedizinische Ausbildung in Pécs die Koordination wissenschaftlicher und pädagogischer Kooperationen in Angriff nimmt und dabei gleichzeitig ihre regionalen internationalen Partner einbezieht, ist sehr lobenswert“, erklärte Prof. Dr. András Komócsi, Dekan der Medizinischen Fakultät für der Universität Pécs, in seiner Begrüßungsrede.
„Der technologische Fortschritt schreitet unglaublich schnell voran, und unsere Einrichtungen stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Um die zahnärztliche Ausbildung der Zukunft zu gestalten, sind gemeinsames Nachdenken und Zusammenarbeit erforderlich“, betonte Prof. Dr. József Szalma, Direktor der Klinik für Zahnmedizin und Mundchirurgie und einer der Hauptorganisatoren der Konferenz.

Die Vorträge der Konferenz deckten zahlreiche Bereiche ab, von der Modernisierung der Ausbildung über digitale Arbeitsabläufe bis hin zum Einsatz künstlicher Intelligenz in Diagnose und Lehre. Zu den Themen gehörten unter anderem die zahnärztliche Probenentnahme mittels digitaler Scantechnik, die Analyse von Kiefer- und Kopfbewegungen in Echtzeit mittels optischer Scantechnik, die Bewertung von Lehr- und Operationsmodellen, die mit 3D-Drucktechniken hergestellt wurden, sowie deren Potenziale und die Möglichkeiten, die in der automatisierten Analyse von Röntgen- und CT-Aufnahmen durch künstliche Intelligenz liegen (z. B. die Diagnose von entzündlichem Knochenverlust an der Wurzelspitze).
„Smart Dentistry ist nicht einfach nur eine Konferenz. Es ist eine Plattform, die unsere Universitäten miteinander verbindet und die Möglichkeit schafft, gemeinsame Forschungsprojekte, Bildungsprojekte und Innovationsinitiativen noch aktiver als bisher umzusetzen“, betonte Dr. Gyula Marada, außerordentlicher Professor und einer der Hauptorganisatoren der Konferenz.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass im Bereich der digitalen Zahnmedizin und der künstlichen Intelligenz ein gemeinsames Überdenken der Ausbildungsziele, Kompetenzen und Unterrichtsmethoden erforderlich ist. Die Organisatoren der Konferenz sind zuversichtlich, dass sich Smart Dentistry in Zukunft zu einem maßgeblichen Forum für die regionale Zusammenarbeit entwickeln wird.
Eine kurze Videozusammenfassung der Konferenz ist auf der Facebook-Seite der Klinik für Zahnmedizin und Oralchirurgie des Klinischen Zentrums der Universität Pécs hier zu sehen.
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Dávid Verébi (UP MF)
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Smart Dentistry 2026 - program
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